Autor: Marcus

In letzter Zeit höre ich es immer öfter, dass es den Eltern (Vätern?) schwer fällt, mit ihren Kindern zu spielen. Dass sie sich schwer darauf einlassen können und es sich „irgendwie anstrengend“ anfühlt.

Nach einem Gespräch mit Juliane – die etwas ganz anderes von sich berichtet – und einem gestrigen Gespräch zu dritt zusammen mit Andreas Reinke (familyLab), haben sich einige Ideen in mir formiert.

Ein oft bemühtes Wort in letzter Zeit. Ich habe das Gefühl, dass man es nicht oft genug bewegen und neu betrachten kann.

Nach meinem ersten Post ist es mir heute eingefallen: Warum verstellen wir uns, wenn wir mit Kindern sprechen, oder wenn wir uns an Kinder richten? Warum verkleiden wir uns auf der Bühne? Warum setzen wir uns Perücken auf, ziehen grell-bunte Kleider an, sprechen mit überdeutlicher, eventuell einfältiger Sprache?

Heute widme ich mich dem Thema „überfordern / Überforderung“.
Oder ist es doch eher „Herausforderung“? „Fordern“? „Fördern“??

Immer wieder kommt zu uns das Thema, dass unsere Musik „doch sehr anspruchsvoll sei“. Für Kinder. Also die Erwachsenen vermuten, dass unsere Musik (oder die Inhalte?) für ihre Kinder (zu) anspruchsvoll sein könnte.

In den letzten Jahren wird mir immer klarer, was Kreativität ist, wie sie entsteht und wie wir sie uns zunutze machen können. Hier ein kleiner Aus-/Einblick.

Ich möchte für den Artikel „Kreativität“ und „eine Idee“ oder „zu Ideen kommen“ gleichsetzen. Der Keim für Kreativität ist eigentlich „eine Idee“. Was danach kommt ist, sie zu formen.